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IGZ-Akteure arbeiten weiter am „Haus für alle“

Info vom 21. März 2016 / Bericht und Foto: Stadt Dülmen

 

Arbeitskreis lud zum fünften Workshop ein

Workshop 5Wie kann es gelingen, verschiedene Generationen zu gemeinsamen Aktivitäten zusammen zu bringen? Und welche Faktoren machen ein intergeneratives Angebot erfolgreich? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des fünften IGZ-Workshops „Inhalte und Akteure“, zu dem sich rund 50 Mitwirkende in der vergangenen Woche in der Alten Sparkasse trafen. „Dass Sie alle heute gekommen sind, zeigt mir, dass Ihr Interesse am Intergenerativen Zentrum noch immer ungebrochen ist und dass Sie motiviert sind, unser ‚Haus für alle‘ mitzugestalten“, betonte Bürgermeisterin Lisa Stremlau bei der Begrüßung und bedankte sich bei allen Akteuren für ihr Engagement. 


„Tag für alle“ war großer Erfolg

Erik Potthoff als Mitglied des Arbeitskreises „Inhalte und Akteure“ führte durch die Veranstaltung und erinnerte zunächst an den erfolgreichen „Tag für alle“, den die IGZ-Akteure im vergangenen Juni gemeinsam auf die Beine gestellt hatten. Rund um Rathaus und St. Viktor-Kirche – dort, wo das neue IGZ-Quartier entstehen wird – hatten sich die vielen Beteiligten mit unterschiedlichsten Angeboten für Jung und Alt präsentiert. Anhand von Klebepunkten bewerteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, welche Angebote besonders erfolgreich gewesen waren; dazu zählten u.a. die Umpflanzaktion für Jung und Alt, das Kulturcafé im Rathaus, das Generationenpicknick sowie das gemeinsame Singen und Trommeln.

In Kleingruppen diskutierten die Akteure anschließend über Erfolgsfaktoren dieser Angebote. Dazu gehörten insbesondere: Gemeinsam etwas tun, voneinander lernen, leichte Zugänglichkeit ohne Vorkenntnisse, etwas mitnehmen (ein Produkt oder eine positive Erfahrung). Bei der weiteren Entwicklung der konkreten Angebote für das IGZ sollen auch diese Kriterien berücksichtigt werden. Allerdings: "Es geht nicht nur um Spaß, sondern wir haben schließlich auch einen Bildungsauftrag", meint Dr. Wolfgang Werner von den Kulturschaffenden in Dülmen (KiD). "Die gesamte momentane gesellschaftliche Angespanntheit rührt auch daher, dass Bürgerinnen und Bürger kaum noch angehalten werden, sich anspruchsvollen oder gar unbequemen Wirklichkeiten und Lösungsstrategien zu stellen", ergänzt Pfarrdechant Markus Trautmann.

Der nächste Workshop mit den Kooperationspartnern und Nutzern des IGZs findet am Dienstag, 5. Juli, statt. Weitere Interessierte, die am „Haus für alle“ mitwirken möchten, sind jederzeit herzlich willkommen. „Insbesondere würden wir uns sehr freuen, wenn sich noch mehr Jugendliche in den Prozess einbringen würden“, erklärte Sozialdezernentin Christa Krollzig. Diese möchten Stadt und Kirche künftig z.B. über die Neue Spinnerei, Jugendorganisationen und Schulen noch gezielter ansprechen.

 

Auftakt-Veranstaltung am 30. April

Ein weiteres Thema des Treffens war der Auftakt des Regionale 2016-Präsentationsjahres, an dem sich auch das Dülmener IGZ-Projekt am Samstag, 30. April beteiligen wird. Gemeinsam mit vielen Bürgerinnen und Bürgern möchten die IGZ-Akteure auf dem Marktplatz die Buchstaben „I-G-Z“ bilden, so dass ein eindrucksvolles „Foto für alle“ entsteht. Drumherum wird es von 10.30 bis 13.30 Uhr ein buntes Programm für alle Generationen geben. „Wir laden schon jetzt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, sich den Termin vorzumerken und Teil des großen IGZs zu werden“, so Erik Potthoff.


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