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»Im IGZ werden sich die Generationen von Jung bis Alt wie selbstverständlich begegnen, um ein Miteinander und auch ein Füreinander zu erleben.«

Christiane Daldrup,
Pfarreirat der Katholischen Kirchengemeinde St. Viktor







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Mit der Rikscha durch die Stadt

Info vom 11. September 2017

RikschaAus den Workshop-Veranstaltungen „IGZ – Inhalte & Akteure“ entwickelte das Senioren Netzwerks Dülmen eine ungewöhnliche Idee: wie wäre es, Menschen – für die die Teilnahme am öffentlichen Leben schwierig oder unmöglich geworden ist – mit einer Art Rikscha durch die Stadt Dülmen zu befördern? Verschiedene Generationen könnten so Dülmen noch einmal auf eine andere Art kennen lernen.

Das Seniorennetzwerk möchte den Dülmenerinnen und Dülmenern am kommenden Freitag, 15. September 2017, in der Zeit von 10:30 bis 11:30 Uhr im „IGZ – Ein Raum für Alle“ an der Lüdinghauser Straße 5 ihr innovatives Konzept vorstellen und mit Interessierten darüber ins Gespräch kommen.

Ein Vorbild für ein solches Konzept ist die nicht kommerzielle dänische Initiative „cykling uden alder“, was so viel bedeutet wie „Radeln ohne Alter“.  Diese Initiative, die ausschließlich auf das Ehrenamt setzt, hat inzwischen in Schweden und Finnland Fuß gefasst und verbreitet sich über die skandinavischen Grenzen hinaus in Kanada, den USA, Neuseeland, Spanien, Österreich, Schweiz, Frankreich, den Niederlanden, Großbritannien sowie auch in Deutschland.

Die Rikschas sind Spezialentwicklungen der Firmen Christiania Bikes bzw Triobike und sind sowohl mit Sicherheitsgurten als auch mit einem Elektromotor ausgerüstet. So ist es möglich, dass auch weniger trainierte Fahrer in unebenem Gelände fahren können.

Das „Radeln ohne Alter” zielt auf die Zusammenarbeit zwischen jüngeren und älteren Menschen ab. Die Nutzung der Rikscha ist für die Fahrgäste komplett kostenfrei. Die Fahrer (Piloten genannt) bieten ihre Leistung ehrenamtlich an. Viele Fahrgäste genießen diese Ausflüge und suchen dabei das Gespräch. Manche Initiativen führen daher auch so genannte Logbücher, in die später die Geschichten anonymisiert eingetragen werden.

Jeder, der in der Lage ist, sicher Fahrrad zu fahren, kann als „Pilot” eine Rikscha lenken. Besondere Sportlichkeit ist nicht notwendig. Gefragt sind Neugier und Offenheit gegenüber der Begegnung mit dem oder den Passagieren. Wer gerne als „Pilot“ dieses Projekt unterstützen, sich als Sponsor über Hintergründe informieren oder als Kooperationspartner mitmachen möchte, ist am Freitag im „Raum für alle“ herzlich eingeladen und willkommen.


Foto: Ludger Mensmann und Erik Potthoff freuen sich auf viele Interessierte bei der Vorstellung der „Rikscha-Idee“. Die beiden stehen vor einem Modell für Kinder. Eine Rikscha für Erwachsene ist aber ähnlich aufgebaut. Auch hier befinden sich die Sitzmöglichkeiten vorne.