Aktuelles 2012

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Info vom 27. April 2012

Berichtausschnitt aus der Dülmener Zeitung vom 27. April 2012 von Kristina Kerstan

IGZ-Pläne gehen weiter voran – Projektmanager zu Gast in Dülmen

Team
Trafen sich zum Arbeitsgespräch im Rathaus (v. li.): Erik Potthoff (Leiter der Zentralrendantur), REGIONALE-Beauftragte Astrid Wiechers, Dülmens Erste Beigeordnete Christa Krollzig, FBS-Leiterin Irmgard Neuß und REGIONALE-Projektmanager Dr. André Wolf. Foto: Stadt Dülmen/Stefanie Löhn.

DÜLMEN. Der Gast war begeistert: Gestern Abend war Regionale-Projektmanager Dr. Andre Wolf nach Dülmen gekommen, um mit den Projekt -Verantwortlichen der Kirchengemeinde St. Viktor, der Familienbildungsstätte (FBS) und der Stadt Dülmen die nächsten Schritte beim Projekt Intergeneratives Zentrum (IGZ) zu besprechen. Dies war in den Prozess für die Regionale 2016 aufgenommen worden (DZ berichtete). "Mir gefällt an dem IGZ-Projekt besonders gut, dass die Akteure Kirche und Kommune nicht reagieren, sondern gemeinsam eine aktive Rolle einnehmen, um den zivilgesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern", erklärte Dr. Wolf.

 

Weitere Informationen dazu unter

http://www.duelmen.de/1020.html?&;tx_ttnews[tt_news]=806&cHash=9a27ee9a06b66423b612588b3cc17141

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Info vom 31. März 2012

Bericht aus der Dülmener Zeitung vom 31. März 2012 von Kristina Kerstan

Intergeneratives Zentrum: Im April Gespräch mit Bistum

Dülmen. Die gute Nachricht erreichte Markus Trautmann zuerst per Telefon. Das Intergenerative Zentrum Dülmen (IGZ) hatte bei der Regionale 2016 die C-Kategorie und damit die nächste Förderrunde erreicht. „Ich war guter Dinge, dass die Entscheidung so ausfällt“, hatte der Pfarrdechant von St. Viktor auf das Ergebnis gehofft. „Ich bin sehr froh, dass wir ausgewählt worden sind.“

Schriftlich hatten die Kirchengemeinde St. Viktor und die Stadt Dülmen das Projekt dem Lenkungsausschuss vorgestellt. „Wir haben an jedem Wort gefeilt“, berichtet Trautmann, der zur Dülmener Lenkungsgruppe des IGZ gehört. Er freue sich, dass mit der Auswahl des Konzeptes das Engagement von St. Viktor auf gesamtkommunaler Ebene gewürdigt werde. „Tendenziell ist es wichtig, dass Pfarreien sich öffnen“, sagt Trautmann.
Am kommenden Donnerstag sei man jetzt nach Velen zur Regionale-Agentur eingeladen. Der Pfarrdechant geht davon aus, dass den Dülmenern dort einerseits die weiteren Schritte erläutert werden. Andererseits rechnet er damit, dort die Anregungen und Wünsche des Ausschusses zum weiteren Präzisieren des IGZ-Konzepts zu erfahren.

„Die Regionale ist aber nur ein Standbein“, betont Trautmann. Wichtig für die Umseztung sei vor allem ein Gespräch mit dem Bistum Münster Ende April. Denn alleine könne St. Viktor das Zentrum auf keinen Fall tragen, dafür brauche es Unterstützung vom Bistum. „Da haben wir gute Signale, aber noch keine Entscheidung“, berichtet der Pfarrer. Sollte sich das Bistum für das IGZ aussprechen, dann wolle man auf jeden Fall bald die Bürger mit einbinden. Bereits jetzt informiert eine Internetseite über das Konzept.

Daneben gibt es Unterstützung von der Fachhochschule Sozialwissenschaften aus Münster für die Dülmener IGZ-Planer. „Wir konnten den Lehrstuhl Prof. Jörn Dummann gewinnen, der das Projekt fachlich und sachlich begleitet.“ Er wolle die Entwicklungen wissenschaftlich begleiten, damit „nicht aus purem Idealismus an der Realität vorbei geplant wird“, so Trautmann. So müsste der Bedarf, welche Angebote gebraucht werden, für Dülmen ermittelt werden.

Bereits erfolgreich ist das IGZ beim bundesweiten Kooperationsprojekt „Kirche findet Stadt“ aufgegriffen worden. Als einer von drei Regionalknotenpunkten für Deutschland-Mitte werde die Projektidee bezuschusst, um unterschiedliche Akteure zu vernetzen und Formen der Übertragbarkeit zu prüfen, erläutert Trautmann (DZ berichtete). So finde im September eine Tagung im St.-Barbara-Haus statt, wo sich Projektbeteiligte aus anderen Städten austauschen könnten und die Dülmener auf Anregungen hoffen.

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Info vom 30. März 2012

IGZ schafft den Sprung in die zweite Förderrunde

Die Erste Beigeordnete der Stadt Dülmen Christa Krollzig freut sich sehr über die positive Nachricht. Von Beginn an hat sie im Projektteam zum IGZ mitgearbeitet und die Stadt vertreten. Bereits bei der ersten Vorstellung des Konzeptes zeigte sich die Stadt beeindruckt von der Idee eines IGZ. Bürgermeisterin Lisa Stremlau hatte daher von Beginn an ihre volle Unterstützung zugesichert. Im Bezug auf die Regionale-Entscheidung erklärt Krollzig: „Ich bin begeistert, dass das Projekt weitergekommen ist, denn es bietet vielseitige Chancen für unsere Stadt. So ist es zentral für die Innenstadtentwicklung und gibt darüber hinaus innovative Antworten auf die sich verändernde Gesellschaft.“  Die bisherige Projektgruppe wird jetzt weiterarbeiten und die nächsten Schritte vorbereiten.

Das IGZ steht nun vor dem Sprung in die zweithöchste Qualifizierungsstufe B.

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Info vom 29. März 2012

Regionale 2016: Vier Projekte sind eine Stufe weiter

Lenkungsausschuss verleiht "B-Stempel" und nimmt neue Projektideen in die Regionale auf
– darunter auch das IGZ / EIn Haus für alle


Legden. Zum mittlerweile fünften Mal tagte  am 29. März 2012 der Lenkungsausschuss der Regionale 2016, um über die Neuaufnahme von Projektideen in das Regionale-Verfahren zu beraten. Außerdem erhielten vier Projekte den "B-Stempel" und haben damit die nächsthöhere Stufe im Verfahren erreicht. Basis dieser Entscheidung waren sogenannte Projektstudien, die die Projektträger in den letzten Monaten erarbeitet und bei der Regionale 2016 Agentur eingereicht haben.

Lenkungsausschuss
Lenkungsausschuss der Regionalen 2016

"EnergieStadt Werne", "Kraftwerk Künstlerdorf Schöppingen", "2 Stromland" und "WasserBurgenWelt" sind die Projekte, die mit der Entscheidung des Lenkungsausschusses der Realisierung ein gutes Stück nähergekommen sind. "Die Träger dieser vier Projekte haben ihre Ideen so weiterentwickelt, dass ihr Potenzial zur Zukunftssicherung der Region deutlich erkennbar wird. Das hat den Lenkungsausschuss überzeugt" resümiert Dr. Kai Zwicker, Aufsichtsratsvorsitzender der Regionale 2016 Agentur, die Diskussion im Gremium.

Im nächsten Schritt werden die Projektträger ihre Ideen inhaltlich "ausführungsreif" machen und mit Unterstützung durch die Regionale 2016 Agentur nicht zuletzt auch Möglichkeiten der Finanzierung und Förderung im Detail ausloten. Erst wenn diese Fragen geklärt sind, wird darüber entschieden, ob eine Projektidee den "A-Stempel" als höchste Stufe des Regionale-Verfahrens erhält. Erst damit wird aus einer Projektidee ein realisierungsfähiges Projekt der Regionale 2016. Mit dem mehrstufige Verfahren sollen die hohen Qualitätsansprüche der Regionale gesichert werden, um mit jeder Projektidee die bestmöglichen Effekte für die Region zu erzielen.

Neben den intensiven Beratungen zur Verleihung des "B-Stempels" standen in der Sitzung auch Entscheidungen zu ganz neuen Projektideen an. Die Träger von fünf Ideen können sich über die Aufnahmen in das Regionale-Verfahren freuen. "Wir haben bei den neuen Ideen durchweg ein sehr hohes Niveau gesehen. Da geht es um wichtige Zukunftsthemen des westlichen Münsterlandes" so Landrat Dr. Zwicker. Neue Ansätze für Mobilität im ländlichen Raum, neue Formen des Wohnens und der Umgang mit den Herausforderungen der regionalen Land- und Forstwirtschaft zählen dazu. In der nächsten Arbeitsphase sind die Träger der Ideen nun aufgefordert, ihre Ansätze weiter auszuarbeiten, sich Partner zu suchen und sich in der Region zu vernetzen.

Mit den fünf neuen Ideen befinden sich nun insgesamt 26 Projektideen im Regionale-Verfahren, wobei bereits neun Ideen die zweithöchste Stufe "B" erreicht haben. Die Suche nach Projektideen für die Regionale 2016 ist noch nicht abgeschlossen. Bis ins Jahr 2013 können neue Ideen in das Regionale-Verfahren eingebracht werden. Die nächsten Stichtage für die Einreichung sind der 20. April und der 21. September 2012.


Neu mit "B-Stempel" versehene Projektideen

– EnergieStadtWerne (Träger: Stadt Werne, RWE, Lippeverband),

– 2Stromland (Träger: Stadt Olfen, Stadt Haltern am See, Lippeverband, Haus Vogelsang, Gelsenwasser AG),

– KRAFTWERK KünstlerDORF (Träger: Künsterldorf Schöppingen)

– WasserBurgenWelt (Träger, Kreis Coesfeld, Stadt Lüdinghausen).

 

Neu in das Regionale-Verfahren aufgenommene Projektideen ("C-Stempel")

– Faszination LANDleben (Träger: Kreisstellen Borken und Coesfeld/Recklinghausen der Landwirtschaftskammer NRW)

– Wohnen mit (Mehr-)Wert (Träger: Stadt Billerbeck)

IGZ / Ein Haus für alle (Träger: Stadt Dülmen und Katholische Kirchengemeinde St. Viktor, Dülmen)

– Den öffentlichen Nahverkehr in die Fläche bringen! (Träger: Stadt Olfen, Regionale Nahverkehrs-gemeinschaft Münsterland)

– WALDband (Träger: Landesbetrieb Wald und Holz NRW und Regionalverband Ruhr)

 

Weitere Informationen unter http://www.regionale2016.de/de/projekte/projekte/projektkategorie-bilder-produkte-reisen/ein-haus-fuer-alle-intergeneratives-zentrum-duelmen.html

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Info vom 21. Januar 2012

Bericht aus der Dülmener Zeitung vom 21. Januar 2012 von Markus Michalak

DÜLMEN. Die Gemeinde St. Viktor möchte mitten im Stadtzentrum ein "Haus für alle" errichten, einen Treffpunkt für Kirche und Kultur, Junge und Alte. Ein Intergeneratives Zentrum (IGZ), das sich dem demografischen Wandel stellt und ein neues Miteinander der Generationen ermöglichen soll. "Wir wollen etwas von der Großfamilie, in der die Generationen noch ganz selbstverständlich voneinander gelernt haben, in unsere Zeit zurückholen", beschreibt Zentralrendant Erik Potthoff die Grundüberlegung. Der St. Anna Kindergarten, das Jugendheim und das Mehrgenerationenhaus sollen in dem neuen Komplex untergebracht werden, das sich aber ganz gezielt auch der Allgemeinheit öffnen will: "Im Idealfall entsteht hier ein Ort, an dem sich die Menschen treffen und austauschen, musizieren und kreativ sind", erklärt Potthoff. So könnten auch Altenheimbewohner zum gemeinsamen Singen mit Kindern und Jugendlichen im IGZ-Bus ins Zentrum gefahren werden, oder rüstige Rentner Patenschaften mit Kindern eingehen, um ihnen zum Beispiel Geschichten vorzulesen.
Das alles, erklärt Potthoff, habe viel von einem lebendigen Marktplatz, der ja im Übrigen auch räumlich nicht weit vom neuen IGZ entfernt sei. Aber auch im Blick auf die neuen Konsumwelten, die an Overbergplatz, Rathaus und an der Münsterstraße entstehen sollen, will die Kirche ganz bewusst ein nicht kommerzielles Angebot ins Stadtzentrum rücken.
Weil das IGZ auch Teil der vom Rat einstimmig beschlossenen Achsenlösung ist, hat sich Bürgermeisterin Lisa Stremlau dazu entschlossen, die Bewerbung des IGZ um Regionale-Mittel zu unterstützen: "Wir sind überzeugt, dass die Lösungen, die wir hier mit dem IGZ finden werden, Strahlkraft und Signalwirkung für die ganze Region entfalten wird."
Die Projektskizze, mit der sich Kirche und Stadt bei der Regionale-Agentur bewerben, ist in einer Arbeitsgruppe entstanden, der auch die städtische Fachbereichsleiterin Astrid Wiechers und die Erste Beigeordnete der Stadt, Christa Krollzig, angehören.
Ausschlaggebend für die Umsetzung des IGZ wird sein, wie das Bistum Münster über das Projekt entscheidet.